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Stimmtherapie

Pri­vat­prax­is für Logopädie — Stimm­bil­dung und Gesang­sun­ter­richt

Pri­vat­prax­is für Logopädie -
Stimm­bil­dung und Gesang­sun­ter­richt

Symbolbild für Stimmtherapie

Wie entstehen Stimmprobleme?

Stim­merkrankun­gen unter­schei­det man in funk­tionelle und organ­is­che Stimm­störun­gen (Dys­pho­nien). “Funk­tionell” bedeutet in diesem Zusam­men­hang, dass es zu ein­er Störung der Kehlkopf- bzw. Stimm­funk­tion gekom­men ist. Unter den Begriff “organ­isch” wer­den hier Verän­derun­gen des Kehlkopfes zusam­menge­fasst, die durch entzündliche Prozesse, Ver­let­zun­gen, Tumoren oder auch Fehlbil­dun­gen ent­standen sind. Sowohl funk­tionelle als auch organ­is­che Stimm­störun­gen gehen im Nor­mal­fall mit ein­er Ein­schränkung der stimm­lichen Belast­barkeit und Verän­derun­gen des Stimmk­langs in Form von Geräuschbeimis­chun­gen ein­her.

Entstehung von Stimmstörungen

Was macht man in der Stimmtherapie?

Die Stimmther­a­pie ist eine kom­plexe Form der Ther­a­pie, die aus ver­schiede­nen Teil­bere­ichen beste­ht. Zunächst geht es oft darum, Verspan­nun­gen, die einen neg­a­tiv­en Ein­fluss auf die Stimme und die Atmung haben, zu ver­ringern. Außer­dem ist es wichtig zu ler­nen, mit der eige­nen Stimme anders umzuge­hen. Dafür wird sowohl mit der Sprech­stimme, als auch mit der Singstimme gear­beit­et. Dabei ler­nen Sie mit der Zeit immer bess­er, wie Sie ver­hin­dern kön­nen, wieder in eine stimm­liche Über­las­tung zu ger­at­en.

Wie lange dauert eine Stimmtherapie?

Wenn man sich am soge­nan­nten Regelfall ori­en­tiert, der aktuell noch im Heilmit­telkat­a­log der geset­zlichen Krankenkassen genan­nt wird, dann ist eine Behand­lungs­dauer von zir­ka 20 Ther­a­pieein­heit­en anzunehmen. Da Stimm­störun­gen aus sehr unter­schiedlichen Grün­den entste­hen, ist es zum Teil jedoch schwierig, eine genaue Dauer festzule­gen bzw. vorherzusagen. Wenn eine funk­tionelle oder organ­is­che Stimm­störung z.B. auf­grund jahre­lan­gen Fehlge­brauchs der Stimme ent­standen ist, dann kann die Behand­lung auch deut­lich länger dauern oder eine Behand­lung in mehreren Zyklen notwendig sein. Zudem ist die Behand­lungs­dauer von vie­len ver­schiede­nen Ein­flussfak­toren abhängig (z.B. stimm­liche Belas­tung im All­t­ag, Zeit zum häus­lichen Üben).