rothaariger Junge mit grauem Pullover

Logopädie bei Kindern und Jugendlichen

Stottern bei Kindern und Jugendlichen

Stot­tern ist kein ein­heitlich­es Krankheits­bild, son­dern ein Syn­drom, das sich bei jedem Betrof­fe­nen aus sehr unter­schiedlichen Symp­tomen zusam­menset­zt. Kom­mu­nika­tive, sprach­liche, motorische und psy­chosoziale Prob­leme for­men ein Störungs­bild, das meist mit hör­baren Wieder­hol­un­gen, Dehnun­gen oder Block­aden beim Spechen ein­herge­ht. Es kann bei starkem Ver­mei­dungsver­hal­ten jedoch auch vorkom­men, dass äußer­lich kaum hör­bares Stot­tern existiert, der Betrof­fene jedoch inner­lich genau mit­bekommt, wie schw­er das Sprechen und die Konzen­tra­tion darauf ihm oder ihr fällt.

Weit­ere Inter­es­sante Infor­ma­tio­nen für Betrof­fene find­et man z.B. hier:
http://www.bvss.de/   oder    http://www.jugend-infoseite-stottern.de/

Mutismus

Mutismus ist eine Kom­mu­nika­tion­sstörung. Das dauer­hafte oder selk­tive Schweigen bet­rifft also nicht allein das Kind, son­dern kann nur in Wech­sel­wirkung mit dem zwis­chen­men­schlichen Geschehen wirk­lich ver­standen wer­den. Mit den mod­er­nen Ansätzen kann mutis­tis­chen Kindern oft gut geholfen wer­den.

Mutis­tis­che Kinder und Jugendliche sind trotz meist alters­gemäßer Sprachen­twick­lung nicht (mit allen Men­schen ihrer Umge­bung) in der Lage ver­bal zu kom­mu­nizieren. Bei selek­tiv mutis­tis­chen Kindern bezieht sich die vorhan­dene Sprech­hem­mung auf aus­gewählte Per­so­n­en oder Sit­u­a­tio­nen. Häu­fig ist die Kom­mu­nika­tion mit sehr nahen Bezugsper­so­n­en nur wenig bis gar nicht auf­fäl­lig.

Weit­ere Infor­ma­tio­nen z.B.:   http://www.selektiver-mutismus.de/

Blondes Mädchen mit Strick-Pullover in Schwarzweiß

Myofunk­tionelle Störun­gen

Myofunk­tionelle Störun­gen bzw. Störun­gen des oro­fa­cialen Muskel­gle­ichgewichts beze­ich­nen Auf­fäl­ligkeit­en im Zus­tand und der Funk­tion des Musku­latur des Gesichts, des Mundes und des Schluck­trakes.

 

 

Stimm­störun­gen bei Kindern

Heis­erkeit, gepresste Stim­mge­bung und “Schreiknötchen” sind typ­is­che Symp­tome, die die betrof­fe­nen Kinder zeigen. Ein Fehlge­brauch der Stimme ist meist ein­er der wichtig­sten Gründe für die auftre­tenden Stimm­prob­leme. Zusät­zlich spie­len psy­chosoziale, entwick­lungs­be­d­ingte und zum Teil auch famil­iäre Fak­toren eine Rolle bei der Entste­hung und Aufrechter­hal­tung der Stimm­störun­gen. 

Sprachen­twick­lungsstörun­gen

Als Sprachen­twick­lungsstörun­gen beze­ich­net man alle Störun­gen in der Entwick­lung der Aussprache, der Gram­matik, des Wortschatzes sowie des Sprachver­ständ­niss­es, die vor dem Abschluss der Sprachen­twick­lung entste­hen.

Weit­ere Infor­ma­tio­nen z.B.:   Zen­trum für kleine Kinder

Wann ist Logopädie bei Kindern nötig?

Die häu­fig­sten bei Kindern auftre­tenden logopädis­chen bzw. sprachther­a­peutis­chen Störungs­bilder sind Sprachen­twick­lungsstörun­gen, soge­nan­nte myofunk­tionelle Störun­gen (oro­fa­ciale Dys­funk­tio­nen), kindlich­es Stot­tern und (zen­tral-) audi­tive Ver­ar­beitungs- und Wahrnehmungsstörun­gen. Da aus Störun­gen der Sprachen­twick­lung und aus Prob­le­men in der audi­tiv­en Wahrnehmung und Ver­ar­beitung u.a. auch Lese- und Rechtschreib­störun­gen resul­tieren kön­nen, sollte man in Absprache mit dem Kinder­arzt, Hausarzt oder Pho­ni­ater frühzeit­ig genug eine entsprechende Ther­a­pie ein­leit­en.

Auch mit der Abklärung und Behand­lung oro­fa­cialer Dys­funk­tio­nen sollte nicht zu lange gewartet wer­den, da sich diese son­st deut­lich neg­a­tiv auf das Kiefer-, Gau­men- und Gesichtswach­s­tum auswirken können.Wenn bei Ihrem Kind Stot­ter­symp­tome auftreten kon­sul­tieren Sie bitte Ihren Kinder­arzt oder Pho­ni­ater oder kon­tak­tieren uns tele­fonisch oder per Mail zu ein­er dif­feren­ziert­eren Beratung.