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Logopädie bei Erwachsenen

Stimmtherapie und Atemtherapie

Leichte und kurzfristige Heis­erkeit ken­nt ver­mut­lich jed­er. Bei grip­palen Infek­ten oder nach einem sehr laut­en Konz­ert ist es nicht sel­ten, dass die Stimme für ein paar Stun­den nicht so funk­tion­iert, wie gewohnt. Man­i­feste Stimm­störun­gen fall­en hinge­gen durch dauer­hafte oder immer wiederkehrende Verän­derun­gen des Stimmk­langs auf. Zudem ver­spüren die Betrof­fe­nen meist Anstren­gung beim Sprechen und ermü­den stimm­lich teils schon nach kurz­er Zeit. Häu­fig kommt es auch zu Mis­sempfind­un­gen im Hals-Rachen-Bere­ich sowie zu einem erhöht­en Bedürf­nis sich zu räus­pern oder zu hus­ten. Die Belast­barkeit der Stimme ist eingeschränkt.
Mögliche Ursachen find­en sich beispiel­sweise im gewohn­heitsmäßi­gen Fehlge­brauch der Stimme, in stetiger Über­be­las­tung oder auch in kör­per­lichen Verspan­nun­gen.

Stottertherapie — Kommunikation und Redefluss

Stot­tern wird in der Logopädie als Störung des Rede­flusses und der Kom­mu­nika­tion betra­chtet, deren Symp­to­matik auf mehreren Ebe­nen je nach Per­son indi­vidu­ell aus­geprägt ist.

Das orig­inäre neu­ro­gene nicht-syn­dro­ma­le Stot­tern ist eine zen­tral­nervöse Störung des Sprechens und sein­er Pla­nung, die in der Kind­heit haupt­säch­lich auf Grund ein­er genetis­chen Dis­po­si­tion zus­tande kommt. Es umfasst eine Kern­symp­to­matik mit stot­ter­typ­is­chen Sprechun­flüs­sigkeit­en und eine Begleit­symp­to­matik mit veg­e­ta­tiv­en, motorischen und emo­tionalen Reak­tio­nen auf die Sprechun­flüs­sigkeit.” (Neu­mann, K., Euler, H.A., Bosshardt, H.G., Cook, S., San­drieser, P., Schnei­der, P., Som­mer, M., Thum, G., 2016)

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