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Kostenübernahme logopädischer Therapie

In Deutsch­land dür­fen logopädis­che Behand­lun­gen auss­chließlich auf Verord­nung eines Arztes oder ein­er Klinik durchge­führt wer­den. Dies gilt auch für Haus­be­suche.

Die soge­nan­nten Heilmit­telverord­nun­gen kön­nen von einem Pho­ni­ater, HNO-Arzt, Neu­rolo­gen, Kinder­arzt, Hausarzt oder Internisten aus­gestellt wer­den. In bes­timmten Fällen dür­fen auch Zah­närzte und Kiefer­orthopä­den logopädis­che Ther­a­pie ver­schreiben.

Die Kosten ein­er logopädis­chen Ther­a­pie übernehmen sowohl die geset­zlichen als auch die meis­ten pri­vat­en Krankenkassen.

Zuzahlung und Rezeptgebühr

Wenn Sie geset­zlich ver­sichert sind, dann müssen Sie ab dem 18.Lebensjahr Zuzahlun­gen zur logopädis­chen Behand­lun­gen leis­ten. Seit dem 01.01.2004 beträgt ihr Eigenan­teil für alle erhal­te­nen Leis­tun­gen 10% der Gesamtkosten der Behand­lung.

Zudem sind wir geset­zlich verpflichtet, von allen Patien­ten je Rezept eine Gebühr von 10,00 € einzuziehen. Diese Rezept­ge­bühr muss — unab­hängig von der verord­neten Ther­a­piean­zahl — stets einge­zo­gen wer­den.

Sie haben in bes­timmten Fällen seit dem 01.01.2004 die Möglichkeit, einen Ausweis zur Befreiung nach neuem Recht zu beantra­gen. Weit­ere Infos dazu erhal­ten Sie von Ihrer Krankenkasse.